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Fotomontagen


Das Original Alle Bilder könnt ihr zum Vergrößern anklicken!


Die Fotomontage 

Was macht eine Fotomontage glaubhaft?

1. Saubere Freistellung der Bestandteile:


Dieser Freistellungsprozess der einzelnen Motivteile ist nur mäßig kreativ, nicht unbedingt schwierig aber zeitaufwendig und manchmal etwas nervig. Wenn ihr aber bei diesem Schritt schlunzt, habt ihr bereits verloren!

Jede Montage kann nur so gut sein wie ihre Bestandteile

(Die Fotos von der S-Bahnstation und dem Schild stammen übrigens von der DVD "Photoshop Compositing" (nähere Infos unter dem orangen Link) von Uli Staiger. Dieses Videotraining über Fotomontagen ist mit Abstand das Beste und Umfangreichste was es auf dem Markt gibt. Wenn ihr die ausführlich vorgestellten und absolut fantastischen Beispiele dieses Fotografen "nachstrickt", lernt ihre eine Unmenge über Montagen und bekommt geniale Tricks vorgestellt, die ihr dann auch bei euren eigenen Montagen einsetzen könnt).

Bei den folgenden Fotos seht ihr:

Links das Original.
Rechts
den fertig isolierten Fotomontagebaustein.
Im Rechteck: Die vergrößerten, detailreichsten Motivteile, bei denen es auf sorgfältiges Freistellen ankommt.


Von der S-Bahn zur Metro Die Freistellung der Gitter ist etwas öde, später scheint aber genau an diesen Stellen das dahinterliegende Motiv durch, und macht dadurch die Montage glaubhafter


Schildbürgerstreich? Im Inneren des Schildes kann relativ einfach eine beschriftete Glasscheibe simuliert werden.


Nichts für Skalpjäger Das Freistellen von Haaren kann extrem aufwendig sein. Nachdem sich aber mit Sicherheit kein Indianer um meinen Skalp reißen würde, ist mein breiter Mittelscheitel hier ein klarer Vorteil.


Todsünde Bei lieblos hingehudelten Freistellungen bleibt oft ein Rand aus den Pixeln des Ursprungsbildes stehen. Solche Bilder schreien dann schon aus drei Kilometern Entfernung: "ICH BIN EINE GROTTENSCHLECHTE FOTOMONTAGE!!! ZERREISS MICH!!" Wer Motive so grob fahrlässig freistellt, frißt auch kleine Kinder ... ;-)

2. "Durchblick" und Überlagerungen:

Die einzelnen Elemente einer Montage liegen auf verschiedenen Ebenen, ähnlich wie ein Stapel Overheadfolien. Wenn durch Lücken im Motiv das darunterliegende Hintergrundbild sichtbar wird, oder wenn Teile eines Motivs scheinbar verdeckt werden und sich überschneiden, läßt sich das Auge besonders gerne von der Realität der Montage überzeugen.


Kleine Mogeleien Durch die "Glasscheibe" sieht man die darunter liegende Ebene mit den Bäumen, dadurch entsteht ein realistischer Eindruck. Die Überlagerung rechts ist nicht "real". Teile des vorne liegenden Schildes werden ausgeblendet, an dieser Stelle scheint die Baumebene durch. Deshalb befinden sich die Bäume scheinbar vor dem Schild und es entsteht räumliche Tiefe.

3. Perspektive und Lichtverhältnisse:

Die einzelnen Montageteile müssen annähernd die gleiche Perspektive und einigermaßen ähnliche Lichtverhältnisse aufweisen. Falls die Sonne von der verkehrten Seite scheint, kann man das Motiv häufig einfach horizontal spiegeln.


So bitte nicht! An dieser Position im Bild müßte die Person deutlich kleiner sein, außerdem fallen die Schatten in die verkehrte Richtung.

4. Farbstiche:

Unser Auge stolpert sofort über Bildelemente, die von der vorherrschenden Farbstimmung abweichen. Ein warmer Farbton (Richtung gelb-rot) wirkt völlig anders als ein kalter (Richtung blau).


So blau blüht der Enzian Rechts seht ihr den sehr kalten, bläulichen Originalfarbton des Fotos, links wurde der Farbton an die warme Grundstimmung des Hintergrundbildes angepasst.

5. Schatten:

Erst die Schatten erfüllen eine Fotomontage mit Leben und lassen die verschiedenen Elemente nahtlos miteinander verschmelzen. Glücklicherweise ist unser Auge in diesem Punkt relativ nachsichtig. Viele der in Photoshop kreierten Schatten ähneln dem Originalschatten in keinster Weise, trotzdem wirken sie überzeugend und logisch.


Schattendasein Vor allem der Schatten der Katze scheint viel zu schwach zu sein, um irgendeinen Effekt zu haben. Dennoch ist der Vergleich mit dem rechten Bild verblüffend. Das Motiv schwebt völlig losgelöst im Raum, ohne jede Verbindung zum Untergrund.

Allen die jetzt vielleicht Lust zum Experimentieren bekommen haben, wünsche ich viel Spaß beim faszinierenden Ringen mit Photoshop!

Der gewöhnliche Hauptseitenhüpf-Floh
Der gewöhnliche Hauptseitenhüpf-Floh

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