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Formen der Taizégesänge


Ohrwürmer aller Länder vereinigt euch! Die Anzahl der akustischen Taizéperlen ist bereits auf 155 angewachsen und jedes Jahr kommen Neue hinzu.

Definition "Ostinato": Bei einem Ostinato wird ein musikalisches Grundelement (Melodie, Rhythmus ...) kontinuierlich wiederholt. Der "Ohrwurmcharakter" dieses Stilmittels spiegelt sich bereits im lateinischen Namen wieder (ostinatus = hartnäckig, eigensinnig).
Die schwerpunktmäßig von Jaques Berthier komponierten Taizéostinatos hatten in den Anfängen ausschließlich lateinische Texte, 1979 begann mit "Jesus, remember me" die Aera der vielsprachigen Taizegesänge. Das Ostinato besteht aus acht Takten, häufig wird es durch Soloteile ergänzt, die parallel oder im Wechsel mit der Gemeinde gesungen werden.

Aufbau der Taizégesänge

1. Ostinato pur:

Grundsolide Taizé-Hausmannskost. Alle Besucher weben mit ihrem eigenen Klangfaden am großen Gesangsgemeinschaftsteppich mit. Die Wirkung dieser Gesänge, den tiefen Frieden, die Geborgenheit und ihre Kraft lassen sich mit Worten nur unzulänglich erklären, man muß sie am eigenen Leib erfahren und erfühlen.

2. Ostinato mit parallelem Solo:

Über dem Gesang der Gemeinde schwebt gleichzeitig die Stimme des Solisten wie ein Sahnehäubchen auf dem Cappucino. Vorne links in der Kirche ist ein rechteckiger Bereich mit gelben Klebestreifen abgetrennt, dort befinden sich zwei Meditationshocker und zwei Mikrofone für Solisten aus den Reihen der Jugendlichen. Häufig singen auch die Brüder einzelne Soli.

3. Ostinato und Solo im Wechsel:

Die Gemeinde bildet mit einem gesummten Grundton den Klangteppich, auf dem sich dann das Solo entfaltet. Dieses von tausenden von Stimmen getragene Summen hat für mich eine ganz starke Intensität, die dann im abschließenden Solo gipfelt.

4. Kanons:

Sie sind zwar oft für mehrere Stimmen komponiert, werden in der Regel aber nur zweistimmig gesungen. Auch sie entwickeln eine unglaubliche Kraft und Vitalität. Momentan (Stand 2007) stehen 15 verschiedene Kanons zur Auswahl. (die Zahlen beziehen sich auf die Titelnummern aus dem Liedheft „Gesänge aus Taizé, 2006 – 2007“).

Benedictus (63)
Cantate Domino (34)
Da pacem … in diebus (42)
Da pacem cordium (55)
Gloria … et in terra pax (6)
Gloria, gloria (25)
Jubilate coeli (61)
Magnificat (19)
Ostende nobis (29)
Per crucem (47)
Surrexit Dominus vere (49)
Toi qui nous aimes (28)
Ubilate Deo (31)
Veni Creator spiritus (22)
Vieni Spirito creatore (57)

5. Liturgische Verse:

Für den gleichen Text stehen eine Vielzahl von Melodien zur Verfügung:
"Alleluia" in 16 Varianten.
"Kyrie eleison" (Herr erbarme dich) in 12 Varianten
"Gospodi pomilui" (Herr erbarme dich) in 5 Varianten

"Kyrie eleison" bzw. "Gospodi pomilu" kommen bei den, immer im Anschluß an das Schweigen anschließenden, Fürbitten zum Einsatz.

Zusätzlich wurden auch liturgische Texte vertont z.B. "Agnus dei" und das "Vater unser" in mehreren Sprachen.


Textquellen:

- Matthias Kreuels in : "Taizé - Weltdorf für innere Abenteuer", Seite 125 - 134. Verlag Herder Freiburg im Breisgau, 2006, Klaus Nientiedt (Herausgeber)

- "Jacques Berthier - ein Diener der liturgischen Musik", Interview, Singende Kirche, Heft 2, 1996, aus "Heiliger Dienst", Heft 3/1995

- http://www.st.stephan.at/beheimatet/taize/index.htm



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