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Chor


Chorprobe Der gelbe Pfeil zeigt auf die Chorleiterin, für eine scharfe Abbildung war sie bei 5 Sekunden Belichtungszeit doch etwas zu bewegungsfreudig

Schwerstarbeit aus vollem Halse

Ort und Zeit: Von 14.00 - 15.00 findet in der Kirche laut offiziellem Programm das "Einüben der Gesänge" statt. Hier kann jeder mitmachen der Spaß am Singen hat, dann aber während des Gottesdienstes weiterhin an seinem Stammplatz hockt.

Von 15.00 - 16.00 Uhr probt der Chor von Taizé. Natürlich gibt es keinen "ortsansässigen" Chor, sondern die Zusammensetzung wechselt in jeder Woche. Der Chor trifft sich dann immer beim Abendgebet am selben Platz in der Kirche. Diese Stelle liegt rechts vorne, auf den Betonstufen zwischen zwei Säulen. Dort ist auch die einzige Stelle in der Kirche, wo Mikrophone von der Decke hängen. Die Abendgottesdienste werden ja teilweise im Rundfunk übertragen und der Chor ist eine tragende Säule des Klangbilds. Bei jeder Chorprobe werden einige "Auserwählte" bestimmt, die vor dem Gottesdienst durch Auflegen von Liedheften und Notenblättern die Plätze für den Chor besetzen.

Vorraussetzungen: Es gibt keine Aufnahmeprüfung, ihr müßt nicht vorsingen und ein Engagement an einem der führenden Opernhäuser ist ebenfalls keine Voraussetzung. Jeder der von Herzen gerne singt kann mitmachen. Man sollte meinen, über drei Stunden Gesang täglich würden absolut jeden Sangeshunger stillen, aber Taizégesänge haben ein hohes Suchtpotential und vor Ort "wirken" sie noch intensiver. Am Besten ihr stopft euren Rucksack voll mit Salbeibonbons! Sollte allerdings die Buchsbaumhecke in der Kirche nach drei Tönen von euch das komplette Laub abwerfen, müßt ihr euren Entschluß möglicherweise nochmal überdenken ;-) (In diesem Fall könntet ihr eine Berufslaufbahn als akustischer Kammerjäger anstreben).

Ablauf: Die einzelnen Stimmlagen (Sopran, Alt, Tenor und Bass) sammeln sich jeweils in einer Gruppe (wieso eigentlich kein Bariton? ICH bin Bariton! Und ein Großteil aller Männer auch), dort werden jeweils die einzelnen Stimmen eingeübt. Wenn vier verschiedene Stimmlagen gemeinsam ein Taizélied stricken, gibt das einen fantastischen Klang. Wer Lust hat kann sich auch einfach nur in die Kirche setzen und zuhören. Die Chorleiter sind häufig Permanents oder Schwestern und sie widmen sich dieser Aufgaben mit viel Hingabe und Enthusiasmus.

Heiteres:

* (Danke Anita!): " Eines Abends wollte ich beichten und hab mich schon mal vorne rechts hingesetzt, damit ich den deutschen Priester auch gleich erwische. Ich singe Sopran und habe eine volle Stimme, deshalb habe ich schon beim ersten Lied richtig laut losgesungen. Rund um mich haben alle die Köpfe gedreht und mich ganz irritiert angeschaut, Mir war gar nicht mehr wohl, bis mir nach dem Gebet eine Frau erklärt hat, dass ich mitten im "Alt" gesessen bin und deshalb mit meinem Sopran etwas deplaziert war. Seitdem meide ich den Platz vorne rechts etwas!"

Der gewöhnliche Hauptseitenhüpf-Floh
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