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Einführungen in das Wochenthema


Spannung pur Die täglichen Einführungen geben viel Stoff zum Lachen, Staunen und Nachdenken.

Ort: Zelt F, der Treffpunkt aller jenseits der magischen 30 Jahre-Schallmauer.

Zeit: 10.00 Uhr

Sprachen: Vermutlich haben alle Brüder eine Extraportion heiliger Geist als Infusion bekommen, anders kann ich mir das linguistische Feuerwerk nicht erklären, das sie jedesmal mit müheloser Zungenfertigkeit auf die verdatterten Zuhörer abfeueren. Einmal lief die Begrüßung auf Englisch, Französisch, Deutsch, Holländisch, Italienisch und Spanisch ab. Wow!

Meist hält der zuständig Bruder die Einführung in Englisch und Französisch, segenswerterweise findet sich auch immer ein williges Opfer aus dem Publikum, das die Übersetzung ins Deutsche übernimmt. Im Publikum sitzen dann oft noch zusätzlich verstreute Inseln einzelner Nationalitäten, in denen einer der Gruppenteilnehmer simultan übersetzt. Es kann also durchaus sein, daß euer linkes Ohr spanische und euer rechtes Ohr koreanische Satzfetzen auffängt.

Themen: Das Thema der Woche wird immer der Bibel entnommen. Bei meinen vier Taizébesuchen waren es die Seligpreisungen aus der Bergpredig, die Geschichte Jacobs im Buch Genesis, Gleichnisse und "Hinaufgehen nach Jerusalem" aus dem Lukasevangelium.

Vorkenntnisse: Meine Kenntnisse der Bibel sind wirklich äußerst rachitisch, aber man muß kein "Experte" sein um von diesen Bibeleinführungen immens zu profitieren. Jeder der Brüder hat die faszinierende Fähigkeit die Bibelstellen im Rahmen seines individuellen Stils transparent zu machen. Hier finden keine abgehobenen theologischen Höhenflüge statt, bei denen vielen Zuhörern rasch die Luft zu "dünn" würde. Hier wird vielmehr in leichtverdaulicher, humorvoller, begeisterter und begeisternder Weise ein wahrer Schatz an Informationen und Denkanstößen erschlossen. Trotz einer sehr intensiven und konzentrierten Ausseinandersetzung mit dem Thema, findet sich doch immer wieder Gelegenheit für ein befreiendes Lachen, wenn segensreicherweise auch die heiteren Aspekte der Materie beleuchtet werden.

Wo es nötig ist liefern die Brüder das für das Verständnis nötige geschichtliche Hintergrundwissen oder stellen Querbezüg zu anderen Stellen in der Bibel dar, ohne dabei auch nur im Geringsten belehrend zu wirken. Immer steht der Bezug zur Gegenwart, zum ganz persönlichen Leben jedes Einzelnen im Vordergrund.

Fragen: Um konkrete Ansatzpunkte für den Austausch in der Kleingruppe zu liefern endet jede Einführung mit einigen Frage zum Thema. Bis zum Nachmittag bleibt dann genügend Zeit die kleinen grauen Zellen in den Hintern zu treten und die Bibelstelle und ihren Bezug zu einem selbst nochmal aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten.

Humor ist das Lebenselexier jeden Vortrages

„Eine Toilette reinigt sich nun mal nicht dadurch, dass man einen Bibelvers in die Schüssel wirft“.
„Nächstes Jahr gibt es in der Kirche künstlerisch wertvolle Fluchttüren“.
(Bitte an die Erwachsenen, die Jugendlichen im Gottesdienst vorne sitzen zu lassen) „Dann sitzen Sie auf den Stufen, ist doch viel einfacher als sich am Boden zur Lesung herumzuwälzen“.
„Jugendarbeit ist wie Philosophie. Alles beginnt mit einem großen Staunen“.
„Es gibt einige hier, die hat das schlimme Schicksal getroffen Dreißig zu werden. Manche bleiben das ja etliche Jahre“.
(Lukas: Simeon, Hanna im Tempel) „Die waren beide überreif für Zelt F“.
„Wir hören jetzt besser auf, die Bänke werden auch nicht weicher“.
„…da springt Paulus einmal im Dreieck und der Grund ist nur der heilige Geist“.
„… denn wenn eine Frau einmal zu erzählen beginnt, dann kann sie kein Mensch mehr stoppen“.
„Bringen Sie einen Zettel mit … oder Ihrer Labtop“.
„Wenn Sie auf Hochzeitsreise sind, brauchen Sie nicht in verschiedene Gruppen“.
„All those who are Quereinsteiger“.
Frage: Warum werden die Jünger zu Zweit ausgesandt? Zwischenruf aus dem Publikum: Falls einer stirbt. Frère (lacht): „Ach so, als Survival-Pack!“.
„Und er schickt seine Jünger mit der ungemein beruhigenden Ermunterung: Ich sende euch wie Schafe unter die Wölfe“.
„Eigenartigerweise ist die Lebensgefahr mit dem Tod zu Ende“.
„Da geht´s auch um Equippement, wie man auf deutsch so schön sagt“.
„Sie gehen jetzt einfach, und wenn der letzte weg ist, ist es aus“.
Schreiben Sie mir einfach eine Mail – ich brauch ja nicht zu antworten“.
„So wie es die Schwerkraft gibt, gibt es auch die Schwerfälligkeit“.
(Heilung am Sabbat. Verbotene Arbeit?) Außerdem ist so ein bisschen Handauflegen keine Arbeit. Da kann doch keine Gewerkschaft etwas dagegen haben“.
„Das ist jetzt keine hochgestochene Theologie, aber hier für uns in Zelt F reicht´s“.
„Habe ich jetzt gerade Deutsch oder Englisch gesprochen?“
(Wichtigkeit des Austausches und der Kommunikation miteinander) Frère Roger hat einmal gesagt, das Ende der Communaute wäre es wenn jeder wie in einem Schweizer Käse in seinem eigenen Loch sitzt, und ab und zu schauen wir heraus, ob die anderen auch noch in ihrem Loch sitzen“.
„Sünde: Tod durch K.O.“
„Manche sagen: Ich schau mir Taizé mal an und plötzlich sind sie mittendrin und schrubben Toiletten“.
„Es gibt ja auch Leute die analysieren ein Leben lang die Kirche und waren noch nie drin“.
„Hinterlassen Sie die Duschen so, dass die nächsten Benutzer Sonnebrillen tragen müssen“.
(Küken) „Future hens“.
„Es gibt ja auch Leute die glauben an pastorale Pferdestärken“.
„Da haben wir die typische Beschreibung aller Politiker: Gerecht, hilfreich, demütig … und den Esel ersparen wir ihnen“.
Mai 2009:
"Ausdrucke habe ichjetzt leider nicht mehr, aber sie kennen die Bibel ja wahrscheinlich sowieso auswendig."
Die Bibelstelle gebe ich jetzt nicht an, entweder sie wissens oder sie findens eh nicht!"
"Abwaschen kann eine tief heilsame Funktion haben."
"Natürlich kann man nicht allen sagen, sie sollen zölibatär leben! Das wäre ja schließlich das Ende der Menschheit!"
Aufteilung der Kleingruppen: "Sie haben doch sicher noch irgendwo Russischreste im Gedächtnis?"
"Das war eine Geschichte und die Zweite habe ich jetzt vergessen!"
"Gallilea, that´s behind Moskau."
"The keyboard of the day." (gemeint war "keyword")
"Das sind dann oft Menschen, die glauben sie haben die Bibel ganz besonders gefrühstückt."
"Kann niemand Italienisch? Sollten Sie aber!"
Verteilung der Arbeit in den Kleingruppen: "Wenn Sie Arbeit suchen kriegen Sie sie dort. Wenn Sie keine suchen, kriegen Sie sie auch."
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