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Rezensionen

Spektrum der Wissenschaft, 09/10

Vom Liebesleben der Schnecken
Werner David lehrt uns, was die Tierchen im Naturgarten treiben
Das Beobachten von Pflanzen und Tieren ist völlig aus der Mode gekommen. Man befriedigt sein Interesse an der Natur vorrangig über Fernsehen und Internet. Der klassische Obst- und Gemüsegarten für den Selbstversorger ist weitgehend verschwunden und fällt daher als Beobachtungsgelegenheit aus. Entsprechend dürftig ist der allgemeine Kenntnisstand. Selbst Biologielehrer pflegen bei der Frage „Welcher Käfer ist das?“ in große Verlegenheit zu geraten.
Aber neuerdings kommt der „Naturgarten“ in Mode und damit der Wunsch zu wissen, was für Tiere einem im eigenen Garten begegnen; aber was tun? Vor einem Bestimmungsbuch scheut der Hobbygärtner zurück, weil er mit dessen Herangehensweise nicht vertraut genug ist. Da kommt das vorliegende Buch gerade recht. Der kindgerechten Zeichnung auf dem Titel zum Trotz handelt es sich nicht um ein Kinderbuch, sondern um Lesestoff für die ganze Familie. Werner David, der nach mancherlei beruflichen Irrwegen wieder zu seiner Jugendliebe „für alles was da kreucht und fleucht“ zurückgefunden hat, verpackt die gut begründeten biologischen Fakten in einer lockeren populärwissenschaftlichen Darstellung, mit Humor und Augenzwinkern. Wo das Faktenwissen nicht in den laufenden Text passen will, versucht er es mittels Fußnoten doch noch an den Mann zu bringen. Das ist aller Ehren wert; aber das viele Blättern nach den Fußnoten ist fast so mühsam wie die Hauptquelle des Autors direkt zu Rate zu ziehen: die Wikipedia (Anmerkung des Autors: Wikipedia wurde nur dann verwendet, wenn keine anderen naturwissenschaftlichen Quellen verfügbar waren).
Einladend und Neugier weckend sind schon die Kapitelüberschriften wie „Ritter der Finsternis – die Assel“, „Held der Unterwelt – der Maulwurf“, „Sumoringer der Lüfte – die Hummel“ und „Radschlagen im Dienste Amors – die Libelle“. In insgesamt 20 Porträts erfährt der Leser, auch der biologisch gebildete, viel Neues über bekannte und weniger bekannte Tiere und Pflanzen, auch in ihrem biologischen Zusammenspiel.
Dass die – zwittrigen – Schnirkelschnecken einander bei der Paarung einen Kalkstachel, den „Liebespfeil“ ins Fleisch treiben, hat sich allmählich herumgesprochen. Aber der Autor klärt uns darüber hinaus auf, dass der Akt bis zu 24 Stunden dauert, und weiß auch die neuesten Erklärungen für die Sache mit dem Liebespfeil zu referieren. Bei dem – artentsprechend in Zeitlupe ablaufendem – Gewaltakt kommt es nicht auf den Kalk an, sondern auf den mitübertragenen Schleim und die darin enthaltenen Hormone, mit denen der männliche Partner seinen Spermien einen Vorteil verschafft. Das ist Sicheinschleimen im Wortsinn!
Der Naturgarten erhält plötzlich ein besonderes Gesicht. Man schaut genauer hin und entdeckt die Vielfalt und Schönheit der Welt im Kleinen. Die Freude am eigenen Garten wird größer, wenn man mehr darüber weiß. Und der eine oder andere wird, angeregt durch das Buch, seinen Garten verändern, einen Teich anlegen, ein Buch zur Hand nehmen, mit dem er seine Artkenntnis vermehren kann, und hoffentlich für mehr Akzeptanz für die beschriebenen Mitbewohner in unseren Gärten sorgen.
Dosiert auf kapitelweises Lesen verkraftet man das mitunter schulisch Belehrende so heiter, wie es gedacht ist. Über einige kleinere Sprachungenauigkeiten kann man leicht hinwegsehen: „Vor allem ausgehungerte Larven … vertilgen … Kleinlibellenarten“, wo doch allenfalls Kleinlibellen die hungrige Larve satt machen. Das Wort „minimal“ kann man nicht steigern, und Ausrufe wie „Wow“ passen nicht zum Sprachgebrauch der – im Durchschnitt etwas älteren – Zielgruppe.
Hier erwartet einen in der Tat ein „Lesevergnügen der besonderen Art“ (Rückseite des Buches). Es ist eine Liebeserklärung an die uns meist verborgen bleibende „kleine“ Welt und natürlich ein Plädoyer für mehr natürliche Gestaltung im Garten. Schaffen wir uns bereits vor der eigenen Haustür ein Refugium der Natur. Dies kommt nicht nur den darin lebenden Arten zugute, sondern auch uns selbst. Lernen wir wieder, was wir seit Kinderzeiten so sträflich vernachlässigt haben: Beobachten. In diesem Sinn sei dem Buch eine gute Aufnahme bei den Natur- und Gartenfreunden, bei Groß und Klein, bei Jung und Alt zu wünschen.
(Dr. Wolfgang Zessin, stellvertretender Direktor des Zoos Schwerin)


Redaktion ADIZ/die Biene/Imkerfreund

Wie kann man über Tierarten wie Schnirkelschnecken oder Zebraspringspinnen reden, ohne dass gleich allgemeines Gähnen ausbricht? Der gelernte Biologielehrer Werner David weiß, wie es geht. In seinem Buch „Von Fallenstellern und Liebesschwindlern“ schildert er mit sprühendem Humor und Sprachwitz, aber ohne Klamauk seine Begegnungen im Naturgarten. 20 Artportraits, darunter Löcherbiene, Hummel oder Wegwespe, bereiten dabei größtes Lesevergnügen. Die seltsamsten Viecher werden bei Werner David zu liebenswürdigen Gesellen. Sogar das Leben von Asseln, Maulwürfen oder Florfliegen kann einen fesseln und erheitern. Hübsch auch die Illustrationen von Karin Bauer. Nur was wir kennen, können wir auch achten. Und Naturschutz, der zum Lachen bringt, ist besonders gesund. Internet mit Leseproben: www.bauches-lust.de

Gilbert Brockmann

Gartenkulturführer:


Der Naturgarten-Enthusiast hat das Unvorstellbare geschafft: ein Buch zu schreiben, das trockenes, biologisches Fachwissen mit ironischem Humor vermittelt. „Von Fallenstellern und Liebesschwindlern“ ist kein typisches Gartenbuch in dem die Pflanzen die Hauptdarsteller sind. Vielmehr ist es eine Begegnung mit allem, was in einem naturnahen Garten kreucht und fleucht. Schleimige Schnirkelschnecken, umtriebige Spitzmäuse oder blattlausvertilgende Florfliegen werden hier witzig und faktenreich beschrieben, nicht zuletzt auch durch die fröhlichen Illustrationen von Karin Bauer. In 20 Porträts erfährt der interessierte Leser unter anderem, daß die Lichtausbeute eines Leuchtkäfers (99%) jede Glühbirne (3%) vor Neid erblassen lassen würde und woher die Schaumnester auf den Wiesenblumen kommen. Nachzulesen ist auch, wie der Autor auf seinem 3 qm-Balkon ein Wildbienenparadies geschaffen hat oder welche unglaublichen Fortpflanzungsstrategien dem Ölkäfer das Überleben sichern.
Dieses Buch ist ein Muß für alle Umweltpädagogen, die ja das Motto “Man schützt nur, was man kennt“ vertreten. Nach der Lektüre dieses Buches kennt man seine Garten-Untermieter so gut, daß man sie nicht mehr missen will und sogar anfängt, Ihnen Nistmöglichkeiten anzubieten und ihre beliebtesten Futterpflanzen anzubauen. Werner David, der seine Leser zu einem entspannten Umgang mit den tierischen Mitbewohnern anhalten möchte, meint: „Wenn dadurch ein paar Spinnen oder Asseln weniger erschlagen, und stattdessen behutsam eingefangen und an geeigneter Stelle wieder ausgesetzt werden, hat dieses Buch seinen Zweck schon erfüllt.“
Den humorvollen Autor und seine Liebeserklärung an den Naturgarten kann man z.B. bei einer Lesung am 19.03.10 (siehe Veranstaltungskalender) in der Vhs Erding erleben.


Amazon.de

Wunderbar, witzig, spannend, lehrreich!
Möchten Sie Ihre Hausspinnen, krabbelnde Balkon- und Gartenbewohner den Garaus machen.....?
Diese Buch lehrt Ihnen, Spinnen, Insekten und Co. nicht mehr mit dem Schlapfen zu zerklatschen bzw nicht mehr mit dem Staubsauger zu bekämpfen, sondern in völlig neuer Sicht zu aktzeptieren und vor allem zu verstehen, WARUM sie (das Krabbelgetier) dies und jenes tun.
Gleichzeitig wird anhand von äußerst menschlichen Beispielen ( Anatomie und Denkensweise) mit diesen wunderbaren Wesen verglichen und da kommt es mehr als nur zum Schmunzeln ( ich mußte öfters Tränen lachen)
wie wunderbar unsere krabbelnden, kriechenden und fliegenden, aber auch grün-wachsenden Mitgeschöpfe sind, das wird in diesem Buch auf sehr humorvolle Weise beschrieben, wobei das Fachwissen absolut nicht hinten nachsteht.
Der Autor versteht es, gutes Fachwissen gepaart mit Humor und einer deftigen Prise Satire zu mischen, ohne unter die Gürtellinie zu trefffen.
Im trockenen Biologieunterricht unserer Schulen ist diese Buch sehr empfehlenswert! Die Kapitel würden unsere Kinder/Jugendliche auf humorvolle und leicht verständliche Art sehr gutes Fachwissen vermitteln!
Nach Durchlesen dieses wunderbaren Buches wird sich jeder überlegen, ob er eine verirrte Spinne im Haus mit dem Schlapfen erschlägt, oder lieber ( so wie ich) einen Fetzn draufstülpt, sie aufhebt und nach draußen trägt und dort den Fetzen ausschüttelt. Und jeder wird sich überlegen, ob er/sie weiterhin den 08/15 Balkongarten mit Pelargonien, Begonien und Co. anlegt, den alle anderen Nachbarn auch seit Jahrzehnten haben --- oder ob er/sie auf eine alternative Balkonbepflanzung umsteigt, die durchaus ihren sehr großen Reiz hat.

Ich warte schon auf ein neues ähnliches Buch Buch von Werner David!


Mitteilungen Sächsischer Entomologen Nr. 89

Ein interessantes Buch zur Nachwuchsgewinnung und zum Wecken von Naturverständnis.


www.hymenoptera.de


Diese Neuerscheinung aus dem PALA-Verlag beschäftigt sich mit einer ganzen Reihe Kuriositäten - Insekten aber auch Wirbeltiere und Pflanzen sind darunter. Einzelne Arten werden in lockerem Plauderton aus dem Schatzkästlein des Naturgartens gezogen und vorgestellt - ergänzt mit wissenschaftlichen Quellen und Daten wobei jedoch ein unterhaltender Tenor für wachbleibendes Leserinteresse sorgt. Eingestreut werden praktische Tipps wie man den vorgestellten Tieren und Pflanzen ein Heim bieten kann - und wie man tödliche Fallen vermeiden kann. Wer ahnt schon wie gefährlich weggeworfenen Glasflaschen sein können ehe er liest, daß in England in 500 Flaschen 787 Kleinsäuger (vornehmlich verschiedene Spitzmäuse) den Tod fanden! Das Buch ist unterhaltsam und anregend - es setzt Impulse und Ideen selbst in thematisch unberührte Köpfe. Das eher konservative Layout in großen Lettern und wenigen Schwarz-weiß-Zeichnungen ist womöglich wenig ansprechend doch der Schein trügt - insbesondere Gartenfreunde werden an diesem Buch beim abendlichen Schmökern viel Freude haben. Kurzweilig aber nicht langweilig - eine nette und ungewöhnliche Buchkonzeption um neuen Spaß an manchmal eher unbekannten Gartenbewohnern zu haben

Dr. Melanie von Orlow



www.leserwelt.de: Das Literaturportal

Stil und Sprache
Dieses Büchlein lebt durch den perfekt pointierten Humor, den der Autor in die vielleicht doch etwas trockene Materie einfließen lässt. Ist es doch für viele nicht gerade spannend oder wissenswert, welch ein Leben so ein achtbeiniges, behaartes Krabbeltier wie ein Weberknecht führt, welch Schmausegewohnheiten ein blinder Maulwurf hat oder welch skurrile Kindertransportart die Spitzmäuse haben, die sich auch „Indenschwanzbeißungsgänsemarsch“ nennt. Mit subtiler Leichtigkeit gewährt Werner David hier Einblicke in die Natur und der weniger attraktiven und als Schmusetiere verschmähten Individuen. Es liest sich nicht wie ein Sach- oder Lehrbuch, sondern wie ein der Bühne entsprungen und lebendig gewordenes tierisches Schauspiel. Die Darsteller haben auch keine Scheu, sich in die noch so schönen und blitzblank geputzten Häuser und Wohnungen mit einzuquartieren, denn sie fragen nicht danach, sondern ziehen einfach ungefragt ein und teilen sich mit uns den Lebensraum.
Dass man dies auch einmal aus einem anderen Blickwinkel betrachten kann und vielleicht gar nicht sooo ekelig oder Ängste schürend sein muss wie man stets meint, bringt einem mit diesem Buch Werner David gekonnt näher.

Umsetzung, Verständnis und Zielgruppe
Was kann man sich unter dem Titel „Von Fallenstellern und Liebesschwindlern“ schon vorstellen? Ganz ehrlich: Unter dem Titel alleine gar nichts. Wenn man das Buch zumindest sieht, bekommt man eine leise Ahnung, dass es vielleicht um Tiere gehen könnte, aber wie und warum diese Bezeichnungen weiß man dennoch nicht.
David Werner, ein Autor der Biologie und Chemie studierte, wollte, dass mit diesem Buch seine geschätzten Kreaturen die Aufmerksamkeit bekommen, die ihnen wahrlich zusteht. Warum, wird man allerdings nur ergründen, wenn man dieses Buch liest.

Jeder, ob groß oder klein, wird von diesem Werk begeistert sein. Der jüngeren Generation bietet dieses Buch einen spannenden und lehrreichen Einblick in die Tagesabläufe der kleinsten und auch unbeliebtesten Geschöpfe auf unserem Planten und den schon etwas Größeren kann dieses Büchlein vielleicht den oft nicht ganz berechtigten Ekel und die extreme Aversion gegen so manches „Gefleuch“ etwas nehmen.

Aufmachung des Buches
Also nicht nur der geschriebene Inhalt strotzt vor feinem und intelligentem Humor, sondern auch die Aufmachung und Illustrationen von Karin Bauer bereichern diese Ausgabe. Ob eine sich mit einem Wurm abplagende Spitzmaus, ein im Liebestaumel verzücktes Glühwürmchen oder auch die Wiesenschaumakazien, die gerne auf Balkonen herum spuckt (nicht „spukt“!!), sie alle sind mit viel Liebe zum Detail zeichnerisch festgehalten und veranschaulichen die Lebensweisen so manch sonderbaren Getiers noch zusätzlich.

Ein Inhaltsverzeichnis, eine Kurzbiographie des Autors und ein Schlusswort machen dieses Buch komplett.

Fazit
Für alle Garten- und Naturinteressierte ist dieses Büchlein mit Sicherheit eine Bereicherung. Ein interessanter und manchmal doch etwas trockener Stoff wurde hier vom Autor perfekt aufbereitet und so zu einer spannenden und unterhaltsamen Lektüre zusammengestellt. Dieses Buch eignet sich auch hervorragend als Mitbringsel oder Geschenk für Gartenfreunde und jedem, der es zur Hand nimmt und ein paar Zeilen liest, wird es ein Schmunzeln entlocken.
Ein empfehlenswertes Kleinod für Natur-, Tier- und Gartenfreunde!



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